3. Zug BSK
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_Der neugegründete 3. Zug des Gifhorner Bürgerschützenkorps

Im Jahre 1990 hatten die im 1. Zug aktiven Schützenbrüder Carsten Gries und Helmut Meißner die Idee der Neugründung des 3. Zuges im BSK. Mitte der siebziger Jahre hatte sich der damalige "Dritte" aufgelöst, und seitdem kam beim BSK notgedrungen nach der "Zwei" die "Vier".

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In der Folgezeit wurden Uniformen gesammelt, Holzgewehre geschnitzt und zahlreiche Gespräche geführt. Nach fleißiger Anwerbung fanden sich auf der konstituierenden Sitzung am 04.07.1992 bereits 17 Mitglieder ein. Im Beisein von Major Karl-Heinz Krüger wurde Carsten Gries zum ersten Zugunteroffizier gewählt. Ihm zur Seite standen Olaf Klosewic als Stellvertreter, Helmut Meißner und Thomas Wende als Schießunteroffiziere sowie Uwe Kohls und Dirk Büchmann als Schriftführer.


Unterstützt wurde die Neugründung von einigen erfahrenen Schützenbrüdern, wie etwa vom damaligen Fahnenoffizier Armin Bekemeier. Besonders verbunden zeigten sich die ehemaligen Mitglieder des 3. Zuges der fünfziger Jahre, die Ehrenhauptleute Gerhard und Heinrich Wolter. Der 1996 verstorbene Gerhard Wolter spendete die Zugkönigskette, die Franc Polzelnik 1993 als erstem Zugkönig der "Neuzeit" umgehängt werden konnte. Heinrich Wolter wiederum steuerte den jährlich auszuschießenden Gründungspokal bei.

Im Jahre 1995 durfte der neue "Dritte" nach einer vom Vorstand des BSK auferlegten Wartezeit von 2 Jahren seinen ersten Leutnant vorschlagen. Zugführer Carsten Gries wurde durch die Generalversammlung des BSK im Februar 1995 als neuer Offizier bestätigt und der 3. Zug damit endgültig den anderen Zügen im BSK gleichgestellt.

Mit der ständig wachsenden Mitgliederzahl ging die Erweiterung von Wettbewerben einher. So werden der Schützenfestpokal, diverse Pokale für beste Schüsse und sogar ein Spezial-Pokal für die schießenden Damen der Schützenbrüder vergeben. Beliebte Veranstaltungen sind der jährliche Skat- und Knobelabend, das Weihnachtspreisschießen und besonders das Herbstschießen des Zuges. Bei letzterer Veranstaltung wird alljährlich der Herbstkönig gekürt, seitdem Hinrich Bode 1999 die zugehörige Herbstkette gestiftet hatte.

Zu den Grundpfeilern des Zuglebens gehören neben den Korpspokal- und Schützenfestterminen ferner der Frühlingsball des BSK, die Weihnachtfeier mit der Preisverteilung des Weihnachtspreisschießens sowie all die spontanen Verabredungen, in denen ausgiebige Gespräche und Geselligkeit das aktive und homogene Bild des Zuges abrunden.

Im Jahre 2001 gelang es Olaf Klosewic überdies, als erster Schütze des "neuen Dritten" die Königswürde der Stadt Gifhorn zu erringen.

Im Jahre 2003 wurde Albi als Nachfolger von Carsten Gries zum Zugführer gewählt, weil dieser im Bürgerschützenkorps die Rolle des Adjutanten übernommen hatte.

Albi hatte im selben Jahr riesigen Grund zur Freude, denn im Rahmen des Gifhorner Schützenfestes 2003 wurde Frank Bauer 3. Andermann der Stadt Gifhorn.


Auch andere Schützenbrüder gaben in den folgenden Jahren richtig Gas. So wurde unser Hendrik Schmolke Jungschützenkönig des Jahres 2009.


Das Gifhorner Schützenfest 2011 sah Olaf Klosewic als 3. Andermann wieder auf dem Siegerpodest.

Keine Frage - der neue 3. Zug hat sich etabliert und eine feste Gemeinschaft herausgebildet.


(Stand Januar 2012)
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